Kinder kann man vor Allergien und Asthma mit Rohmilch schützen!

Man kann es kaum glauben, es ist jedoch wahr! Wissenschaftler aus München sind davon überzeugt: Milch, die nicht pasteurisiert wurde, schützt Kinder vor Allergien! Hinzu kommt, das auch das Asthma-Risiko sogar halbiert wird! Wenn das mal kein Grund ist, Kindern viel frische Milch zu geben, dann wissen wir auch nicht.

Zu dem überraschenden Ergebnis kamen Münchner Wissenschaftler Allergologin Erika von Mutius. So soll speziell aufbereitete Kuhmilch das Asthma-Risiko für Kinder um 40-50% reduzieren. Quelle: Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “GEO”.

Es wurden tausende Untersuchungen auf Deutschlands Bauernhöfen durchgeführt und man kam so zu dem Ergebnis, das Kinder, die in diesem Umfeld aufwachsen einfach viel weniger an Allergien leiden müssen als Kinder, die in Städten aufwachsen. Liegen kann dies nun nicht nur an der guten Landluft, sondern hauptsächlich an der frischen Milch: So bedeutet dies, dass die schütztende Wirkung der Rohmilch gerade Kinder besonders gut schützt. Aber ungefährlich ist das Ganze jedoch nicht. Rohmilch kann schließlich aufgrund der in ihr vorkommenen Mikroben auch stark gesundheitschädlich sein. Aus diesem Grund wird sie schließlich stets pasteurisiert, bevor sie in den Handel kommt. Die Schutzfunktion geht so jedoch verloren!
Warum? Weil bei dem Erhitzen der Milch, nicht nur die in der Rohmilch vorkommenen Keime absterben, sondern auch die Molkenproteine gehen so verloren. Und eben diese wichtigen Eiweissstoffe wirken immunisierend gegen Asthma und Heuschnupfen.

Die Verarbeitung der Milch muss also so modifiziert werden, dass die gegen Allergien schützenden Bestandteile künftig auch weiterhin erhalten bleiben und nicht nur Bauernkinder von ihr profitieren können.

Mehrere Stunden Verspätung in Frankreich – TGV Zug rast in eine Kuh

Er kam aus Zürich und hatte das Ziel Paris, der TGV, der am Sonntag-Nachmittag in der Nähe von Dijon in eine Kuh gerast ist. Doch wie konnte so etwas passieren?

Die Kuh war in einem Streckenbereich auf die Eisenbahnschienen geraten, die nicht gut gesichert waren. Im Vergleich zu den sonstigen Hochgeschwindigkeitsstrecken sogar sehr schlecht gesichert.

So teilte die Regionaldirektion der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF mit, dass der in den bösen Unfall verwickelte Zug seine Fahrt nicht weiter fortsetzen konnte.

Knapp 350 der Passiere des TGVs mussten einen anderen Zug nehmen und kam knapp 3 Stunden verspätet in Paris an.

Die arme Kuh sagen wir da nur!

Mit der russischen Milch den deutschen Kapitalmarkt anzapfen

Russland ist bekanntermaßen ein besonders schwieriges Land, wenn es um Geschäfte geht. Diese aussage würden auch viele deutsche Unternehmer bestätigen. Die überall herrschende korruption, sowie die nicht ganz klare Rechtslage, machen es gerade ausländischen Unterhmen immer schwieriger einen Fuß zu schaffen. Viele Investoren scheitern an unüberbrückbaren Hürden, gerade, wenn es um Investitionen ins Gas- oder Ölgeschäft des Landes geht. Doch auch in der Landwirtschaft läuft es nicht besser. Dort sind ebenso viele Spekulanten unterwegs, sagt Stefan Dürr, Gründer und Geschäftsführer der Walldorfer Ekosem-Agrar GmbH.
“Seit dem letzten Sommer haben sich die Preise für Ackerflächen verdoppelt”, erzählt er im Gespräch mit einer Zeitung. “Weil immer mehr Leute mit Kisten voller Geld kommen.” Die Rendite soll schon allein mit der weiteren Steigerung der Bodenpreise erzielt werden. An der Landwirtschaft oder den Menschen vor Ort haben die “fliegenden Händler”, wie Dürr die Spekulanten nennt, kein Interesse. so eiskalt wickelt man die Geschäfte in Russland in der Landwirtschaft also ab.

Im Gegensatz zu den ausbeutenden neureichen Investoren, hat Dürr viel Interesse auch am Leid der russischen Bevölkerung. So startete Dürr seine Karriere 1994 mit einem Beratungsunternehmen und begann knapp 2 Jahre später mit dem Handel von landwirtschaftlichen Betrieben. dies machte ihn zu einem der größten Landmaschinenhändler Europas. Bereits 2002 konnte er eine erste Kolchose übernehmen. Jedoch bekam er die landwirtschaftlichen Flächen mit der Auflage, gerade die milchwirtschaft weiter zu betreiben. Für ihn “ein glücklicher Zufall”, wie er sagt. So investrierte er in den letzten 5 Jahren einen Betrag von 100 Millionen Euro in seine landwirtschaftlichen Betriebe. Weitere Investititonen sind geplant. Auch wenn seiner Aussage nach, “die Milchwirtschaft schwieriger ist als eine Hühnerfarm oder Öl bohren”.

Seine Firma in Russland heißt Ekoniva und gehört zu der Ekoniva Firmengruppe mit rund 3000 Mitarbeitern in sechs Betrieben. Diese stehen in der besonders fruchtbaren Schwarzerderegion Russlands und in Sibirien. Sein Aufstieg zu dem grittgrößten Milchproduzenten des größten Flächenstaates der Welt verlief – wie doch so oft in Russland üblich- rasant. Seit 2008 konnte er die Milchleistung um stolze 50% steigern und dieses Jahr sollen ganze 80 Millionen Liter daraus werden. Dies etspricht stolzen 220 Tonnen Milch am Tag. Die Betriebsleistung des Konzerns ist seit 2008 von 24 auf 80 Millionen Euro gestiegen, der Gewinn vor Steuern und Zinsen von zwei auf knapp 14 Millionen Euro.

Doch es gibt mehr vorbildlicher Zahlen zum vergleichen. Im Jahre 2005 besaß Stefan Dürr gerade mal 1550 Rinder und 670 milchkühe. Auf 160.000 Hektar Land wird jedoch nicht nur Viehfutter angebaut. Die Ekosem-Gruppe zählz zu den führenden Saatgutherrstellern Russlands. Man versucht sich als drittes standbein also ein Geschäft mit Premium-Rindfleisch aufzubauen. Bereits 100 Mio. € wurden schon investiert und weitere werden sicherlich folgen.

Da in Russland vieles noch Mangelware ist und gutes meist teuerer als in Deutschland ist, so ist auch das Milchgeschäft viel lukrativer als bei uns. Der Durchschnittspreis von Milch lag in Deutschland im vergangenen Jahr bei 35 Cent pro Liter, in Russland waren es jedoch 45 Cent pro Liter und somit knapp 30% teurer.

Leider ist die Milchverarbeitung in Russland immernoch zum größten Teil in der Hand der ausländischen Firmen. Die größten Milch-Unternehmer sind demnach Pepsico und Danone. Doch auch Hochland, Ehrmann und Campina stellen Yoghurt und Käse in Russland her.
. Die Milchproduktion in Billiglohn-Länder auslagern ist für viele gerade europäische Unternehmen ein lukratives Angebot. Das Ganze geht schon soweit, dass Russland fast 40% der Milch importieren muss. Eigentlich ein lächerlicher Gedanke, wenn man überlegt, dass diese Milch nur zum Bearbeiten ins Land kommt und nach Ende des Przesses das Land auch wieder verlässt, während es den Menschen in den Dörfern nicht besser geht. Ein weiterer Knaller:
Über 20 Millionen Hektar Ackerfläche liegen in Russland ungebraucht herum. Wieso?
Weil die Landwirtschaft für die russischen Unternehmer schlicht uninteressant ist. Sie sind besseres gewohnt und so wollen sie auch schnell ihre Rendite erzielen.
Stefan dürr dagegen setzt auf die Landwirtschaft, anders als die meisten russischen Unternehmen plant er mikt seiner landwirtschaftlichen Firma, der Ekosem-Gruppe weiter zu expandieren. Ein weiterer Standort ist allerdings nicht geplant, “dann würde ich den Überblick verlieren”, sagt Stefan Dürr. Vielmehr sollen die bestehenden Betriebe in Woronesch, Kaluga, Kursk, Orenburg, Nowosibirsk und Tjumen ausgebaut werden. Die Ziele bis 2015 sind auch schon formuliert: Die Zahl der Milchkühe und der Ackerfläche soll bis dahin verdoppelt werden.
Jedoch sind hier weitere Investiotionen notwendig. Und dieses Geld möchte sich Dürr auf dem deutschen Kapitalmarkt beschaffen, schließlich müssen die geplanten Ziele auch finanziert werden.

Eine Unternehmensanleihe soll bis zu 50 Millionen € bringen. Die Anleihe ist mit einem festen Zinssatz von 8,75 % p.a. ausgestattet, die Laufzeit beträgt fünf Jahre. Gelistet wird die Anleihe im Segment BondM für Mittelstandsanleihen der Börse Stuttgart. Die Zeichnungsfrist läuft ab dem 12. März bis voraussichtlich 21. März. Privatanleger können die mit 1000 Euro gestückelte Anleihe über ihre Hausbank zeichnen. “Mit der Anleihe bieten wir Anlegern die Chance, von der Zukunftsbranche Landwirtschaft in einem wachstumsstarken Schwellenland zu profitieren”, sagt Stefan Dürr.

Stinkekäse stinkt – Schmeckt aber so fantastisch! Wieso nur?

Die Frage, wieso gerade Stinkekäse so lecker schmeckt, wie Parmesan, Romadur etc. ist nicht so einfach beantworten. Doch wir versuchen es!

Es fängt meist schon mit dem Öffnen der Kühlschranktür an. Die Lust ein leckeres Stück Käse zu essen ist anfangs noch groß, doch öffnet man den Kühlschrank oder die Käsedose, so kommt uns ein Duft entgegen, den wir oft mit “Käsefuß” beschreiben würden. Wieso tun wir uns dieses Dufterlebnis überhaupt an, wieso quälen wir uns so füchterlich? Ekelhaft riechender Käse hat nun mal sein ganz eigenes Aroma. Und das entschädigt über den widerlichen Gestank. Dashaben wir zumindest uns von großen Käseliebhabern sagen lassen!

Marc-Albrecht Seidel ist Geschäftsführer des Verbands für handwerkliche Milchverarbeitung im ökoligischen Landbau e.V. Zum Thema “Stinkekäse” sagte er: “Sie werden auch stinkenden Käse finden, den kaum jemand mag! Das ist extrem stark Geschmackssache”.
Also können wir schon mal festhalten, dass nicht jeder Stinkekäse schmeckt.

Doch der Käse, der hierzulande die Regale füllt, ist, wenn auch nicht immer jedermanns Sache, zumindest massentauglich. Limburger, Munster, Romadur und Tilsiter zählen dabei zu den weniger gut riechenden Sorten. Alle diese Käsesorten haben eine große Gemeinsamkeit: die sogenannte “Rotschmiere”. So entsteht diese Rotschmiere lt. Seidel, durch Bakterien, die sich auf dem Käselaib ansiedeln. Diese Bakterien greifen aktiv den Käse an, auch wenn es auf den ersten Blick kaum zu erkenne ist. Der Experte sagt: “Die dabei entstehenden Stoffwechselendprodukte sind geruchsintensiv. Und gleichzeitig besonders aromatisch.”

Wer also seinen Käse eigentlich lieber mild als würzig mag und auf raumfüllenden Gestank verzichten möchte, muss zu Käsesorten greifen, die nicht oder sehr wenig mit Rotschmiere-Bakterien “versucht” sind. Die Bakterien fühlen sich nicht auf allen Käsesorten zu Hause.

Ursprünglich ging es bei der Käseherstellung darum, Milch haltbar zu machen. Dies passiert wenn man dem Käse das Wasser entzieht, es säuert oder salzt. “Oft negativ dargestellt, ist die Käseproduktion also ein gesteuerter, hinausgezögerter Verderb.”
So kann man allgemein sagen: Je trockener ein Käse ist, um so haltbarer ist er also auch!

Die unterschiedlichen Käsesorten entstehen alle durch den unterschiedlichen Wassergehalt. In der Geschichte der Käseherstellung hatte der Lagerort eines Käses viel mit seinem Wasseranteil zu tun. “Früher ist man nicht hingegangen und hat gesagt, ich möchte einen Gouda herstellen oder einen Limburger”, sagt Seidel. “Vielmehr hat man geschaut, was daraus wird, wenn man den Käse lagert. Das Bacterium linens nun” – da kommen wir also wieder zurück zur Rotschmiere – “ist in Reiferäumen, die relativ feucht sind, in Höhlen oder Kellern, schlicht entstanden. Wenn die Oberfläche des Käses dort Schimmel zeigte, Kellerschimmel also, hat man den abgewischt. Irgendwann hat man das mit Salzwasser gemacht. Dadurch blieb die Oberfläche feucht, und so konnte sich das Bacterium ansetzen.”

Milch aus Niedersachsen boomt im Ausland

Wer hätte das gedacht, aber die Molkereien aus Niedersachsen erzielen inzwischen zwischen 30 und 50% ihrer Umsätze mit dem Export ihrer Milcherzeugnisse ins Ausland.

Grund dafür, war die große Umstrukturierung, die in den vergangenen 60 Jahren verstärkt durchgeführt wurde. Diese brachte große Änderungen mit sich, wie z.B. die Schließung und Zusammenführung von mehreren Molkereien.

Vergleich:

1950: 600 Molkereien in Niedersachsen
2012: 33 Molkereien in Niedersachsen

Quelle: Landesbauernverband Hannover

Durch Landwirtschaftsministerin Aigner werden Bauern zu mehr Tierschutz verpflichtet!

Unsere Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) möchte die Bauern zu deutlich mehr Tierschutz verpflichten und wir von Milchverarbeitung.de finden den Vorschlag klasse! So argumentierte die Bundeslandswirtschaftsministerin wie folgt: “Tieren Leid zuzufügen, ist nicht zulässig”. Diese Aussage tätigte zu Beginn der Grünen Woche in Berlin. Ganz konkret möchte sich Aigner dafür einsetzen, dass die Kastration männlicher Ferkel ohne Betäubung ab dem Jahre 2017 in allen EU-Ländern verboten wird und Mindeststandards für die Haltung von Mastkaninchen und Puten festgelegt werden. Brüssel will dazu gegen Länder, in denen Hühnerhaltung in Käfigen praktiziert wird, ein Verfahren einleiten. So soll gerade im Bereich der Tierhaltung in der Landwirtschaft mehr für die Tiere getan werden.

So stellte Aigner eine “Charta für Landwirtschaft und Verbraucher vor”, die Verbraucher, Landwirte, Wirtschaftsverbände, Umweltschützer, Tierschützer und Kirchenvertreter an an einem Strang ziehen und sich so gemeinsam an ein Tisch setzen. Es soll die Zukunft der Landwirte diskutiert werden und diese scheint nicht all zu rosig zu sein. Anstelle des “Übereinander-Redens” wurde ein “Miteinander-Reden”, was eine bessere Basis für Verhandlungen und Neuerungen bietet. Das Ziel der Charta, die Aigner vorgestellt hatte, liegt in der “ökologisch tragfähigen, ökonomisch exitenzfähigen, sozial verantwortlichen und Ressoursen schonenden Wirtschaftsweise”.

So möchte Deutschland laut Aigner in absehbarer Zukunft bäuerliche und besonders boden gebundene Betriebe unterstützen und die regionalen Wirtschaftskreisläufe stärken. Den Verbrauch der wertvollen Agrarflächen will sie demnach reduzieren und rehionale Kreisläufe stärken. Die Exportsubvesntionen der europäischen Union sollen nach ihrem Willen ab 2013 auf null gesetzt werden. “Das Tierwohl werden wir stärken und dem Verbraucher bei Lebensmitteln über mehr Transparenz eine noch klarere Orientierung bieten”, kündigte Aigner an. Schließlich ist Deutschland schon jetzt eine Art “Taktgeber” in Europa. Sie verwies dazu u.a. auf die Käfighaltung von Legehennenm die seit Beginn des Jahres in allen EU-Ländern verboten ist. So setzte Deutschland die Regelung bereits 2010 um, 2 Jahre früher als vorgegeben. Sie kündigte zudem an, sich weiter für ein EU-weites Gütesiegel für Fleisch aus besonders tiergerechter Haltung einzusetzen. Das sog. “Tierwohl-Siegel” ähnlich dem Bio-Siegel kam dabei ins Gespräch.

Zum Antiobiotika-Einsatz in der Geflügel-Zucht, der seit langem als besonders umstritten diskutiert wird, sagte Ministerin Aigner, dass es bereits verboten sei, Medikamente zur Wachstumsförderung einzusetzen oder um etwaige Hygienemängel auszugleichen. Zumal ist es die aufgabe des Bundesländer, die einhaltung der Gesetze und Beschlüsse besser kontrollieren zu müssen. Ende 2011 sind besonders Besorgnis erregende Haltungsbedingungen von Masthähnen in die Schlagzeilen geraten, als das Bundesland Nordrhein-Westfalen eine Studie vorlegte, wonach fast alle Hähnchen aus Mastbetrieben Antiobiotika bekommen.

Die oben genannte charte sei für viele Bauern und Landwirte jedoch eine “harte Kost”, sagte der Bauernpräsident Gerd Sonnleiter. Es sei zwar wichtig, Probleme in der Tierhaltung anzupacken und den Umweltschutz zu verbessern, es sei jedoch auch wichtig, ökonomische Perpektiven der Bauern und das “Preisgebaren” des Lebensmitteleinzelhandels im Blick zu haben. Man kann sich jedoch sicher sein, dass eine “Minimierungsstratgie” beim Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft vom Bauernverband mitgetragen wird. Ökobauern und Tierschützer kritisieren Aigners Pläne jedoch, mit der Begründung, sie würden ihr nicht weit genug gehen. Die Massentierhaltung dorge schließlich für “unvorstellbares Tierleid” sagte der Verbandsvorsitzende für Tierrechte Kurt Simons. Subventionen sollen daher an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien geknüpft werden.

Letzte Woche eröffnete Aigner die Landwirtschaftsausstellung “Grüne Woche”. In ihrer Rede hob sie das Prinzip der Nachhaltigkeit stärker hervor, das weltweit an größerer Bedeutung gewinnen werde. Zur “Grünen Woche” in Berlin werden in diesem Jahr mehr als 400.000 Besucher erwartet. Weitere Informationen folgen.

Was sagt Ihr zu Aigners Worten? Wir freuen uns auf euere Kommentare!

Kuh-Kalender 2012 – Das Allgäuer Original

Der Kuh-Kalender 2012 zeigt die schönsten Kühe auf Allgäuer Wiesen & Weiden.

Format: 42 x 30 cm
Preis: 12,80 €
Spiralbindung

Den Kalender gibt es schon das 3mal im Folge und er wird jedes mal zum Verkaufsschlager! Überzeugt euch einfach selbst!

Das Interesse an dem Kuh-Kalender wird immer größer und wer ihn einmal gekauft hat, der kauft ihn auch ein 2tes mal…Woran das liegt? Überzeugt euch einfach selbst! Der Kalender mit den tollen Kuh-Motiven wird mitlerweile aus der ganzen Welt bestellt. Er ist schließlich nicht nur bei Kuh-Fans und Einheimischen sehr beliebt, sondern weckt auch das Interesse gerade von Urlaubern. Diese holen sich mit den schönsten Huftieren gerne ein Stück Algäu-Idylle nach Hause….

Für alle Kuh-Fans daher ein totales MUSS! Wir haben auch schon eins hier hängen!

Zum Bestellen des Kuhkalenders gelangt man hier oder hier!

PETA: Das unbekannte Leben der Kühe und ihre Psyche

Die Organisation PETA (people for the ethical treatment of animals) hat auf ihrer Seite peta.de einen interessanten Text über das unbekannte Leben der Kühe veröffentlicht. Diesen Artikel wollten wir euch nicht vorenthalten und fassen die wichtigsten Punkt zusammen.

Fakt ist: Kühe sind intelligente und vorallem neugierige Tiere. Sie lösen Probleme genauso gerne wie Menschen und mit der Umwelt austauschen ist für die ebenso wichtig wie den Menschen. Sie verfügen über ein Langzeitgedächtnis und sind dazu imstande voneinander lernen.

Auch wenn Kühe auf den ersten Blick so aussehen als wären sie geclont, täuscht der Einndruck, denn jede Kuh ist anders und genauso individuell wie ein Mensch! Auch wenn manche Kühe auf den ersten Blick als sorglos oder entspannt empfunden werden, kann dieser eindruck ebenso täuschen. Kühe sind genauso verschieden wie andere Tiere auch. Wie Hunde und Katzen haben sie ihren eigenen Willen und charakter. Manche sind klug, andere Kühe dagegen lernen langsam. Es gibt Tiere die sind abenteuerlustig und kühn, andere dagegen sind eher schüchtern und zurückhaltend wie Menschen.

Nach Angaben der Öko-Farmerin Rosamund Young, Autorin des Buches The Secret Lives of Cows (Das geheime Leben der Kühe), können Kühe “hochintelligent, mäßig intelligent oder begriffsstutzig sein; freundlich, besonnen, aggressiv, fügsam, erfindungsreich, langweilig, stolz oder schüchtern.”

Das erstauende ist, dass Kühe eine starke Persönlichkeit haben und sich auch nicht scheuen diese zu zeigen. Sie sind laut der jüngsten Forschung sehr intelligente Tiere und besitzen zudem ein ausgeprägtes Langzeitgedächtnis.

Forscher haben zudem herausgefunden, dass Kühe auf sozial komplexe Weise interagieren können und im Laufe der Zeit Freundschaften entwickeln. Es gibt auch Hirarchien, wo Kühe sich von bestimmten Kühen abkapseln. Sie verfügen halt über eine große Vielzahl an Emotionen und haben die Fähigkeit, sich über die Zukuft Sorgen machen zu können.

Kühe sind eben Tiere mit Gehirn!

Studien belegen, dass Küche Ursachen- und Wirkungszusammenhänge klar verstehen. Das ist ein Zeichen für hochentwickelte kognitive fähigkeiten. Sie können so den Hebel einer Tränke betätigen, wenn sie das Gefühl haben durstig zu sein. Wenn sie Hunger empfingen, so können Sie sich mit ihrem Kopf einen Knopf drücken, um an Weizen zu kommen. Sie sind ebenso neugierig wie Menschen und mögen besonders Herausforderungen, die ihnen spaß machen nach der Lösung zu suchen.

Durch die Forschung ist auch belegt, dass sie den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung kennen und das ist ein absolut zuverlässiges Zeichen für das Vorhandensein von fortgeschrittenen kognitiven Fähigkeiten.

So können Kühe beispielsweise lernen, wie man einen Hebel betätigt, um einen Trinkbrunnen zu aktivieren, wenn sie durstig sind, oder mit dem Kopf einen Knopf drückt, um an Getreide zu gelangen, wenn sie Hunger haben. Wie Menschen und andere Tiere lernen auch Kühe schnell, Dingen fernzubleiben, die ihnen wehtun, wie z.B. Elektrozäunen und bösartigen Menschen.

Aufgrund ihrer komplexen sozialen Interaktionen besitzen Kühe auch die Fähigkeit, voneinander zu lernen, ein weiteres Anzeichen für ihre Intelligenz, die vergleichbar ist mit der eines Hundes und etwas höher angesiedelt als bei einer Katze. Nach Angaben der Humane Society of the United States (Amerikanischer Tierschutzbund), lernt der Rest einer Kuhherde daraus, wenn eine einzelne Kuh an einem Elektrozaun einen Schlag bekommt, und wird ihn folglich meiden. Nur ein kleiner Teil der Herde wird daher jemals einen Schlag bekommen.

Wärmebehandlung in der Molkerei

Wie im letzten Beitrag angedeutet, beschäftigen wir uns heute etwas näher mit der Wärmebehandlung und den unterschiedlichen Erhitzungsverfahren. Rohmilch ist ein besonders leicht verderbliches Lebensmittel, das haben wir ja bereits klargestellt. So können auch bei sauberster Gewinnung und höhster Einhaltung der Hygienebedingungen auf einem Bauernhof, ungewünschte Keime in die Milch gelangen. Solche Keime sorgen für einen schnellen Verderb der Milch und können unangenehme Erkrankungen bei Menschen auslösen. So wird Rohmilch fast immer (es gibt wenige Ausnahmen) erhitzt, bevor sie in den Handel kommt. Das Erhitzen hat dabei nur ein Ziel: Krankheitserreger zu vernichten und die Milch so länger haltbar zu machen.


Pasteurisieren
: Bei dieser Methode wird die Milche auf bis zu 75 Grad Celsius erhitzt. Das Erhitzen dauert zwischen 15 und 30 Sekunden und die Temperatur kann dabei zwischen 72 und 75 Grad Celsius schwanken.Bei dieser Methode, die Milch verzehrfertig zu bekommen, läuft die Milch jeweils über beheizte Platten. Die in der Rohmilch beinhalteten Ktankheitserreger sterben so twilweise ab. Leider können dennoch einige Mikroorganismen enthalten sein. Diese fördern den Verderb und so muss die Milch anschließend stets gekühlt aufbewahrt werden.

Ultrahocherhitzen: Bei dieser Methode erhitzt man die milch innerhalb von kurzen 1-4 Sekunden auf knapp 135 °Celsius und mehr. Man spricht navh dieser Methode auch von der sog. “H-Milch”. Der Prozess des Erhitzens der Milch beinhaltet das Pressen der Flüssigkeit durch eng aneinander stehende, gegrillte Metallplatten. Erhitzt werden die Platten dabei durch Wasserdampf. Dieser strömt auf der Rückseite der Platten vorbei. Es werden fast alle Mikroorganismen innerhalb von Sekunden sofort abgetötet.

Sterilisieren: Bei dieser Art der Wärmebehandlung wird die Milch zunächst in Flaschen/Packete abgefüllt und in der jeweiligen Verpackung je nach Füllmenge bis zu 30 Minuten lang erhitzt. Innerhalb dieser Zeit sterben die in der Milch enthaltenen Keime und Bakterien ab und die Milch ist ungeöffnet mindestens 6 Monate lang haltbar.

Homogenisieren: Wenn unbehandelte Milch eine Zeit lang stehen gelassen wird, so kann man schnell und gut erkennen, dass sich eine sog. Fettschicht, also eigentlich eine Fettschicht bildet. Um die Bildung dieser Rahmschicht zu vermeiden, wird Milch homogenisiert. Man presst sie unter Druck durch Düsen die aus kleinen, haarfeinen Teilen bestehen. Die Fettkügelchen teilen sich dabei durch ganz feine kleine Tropfen. Diese Tropfen sind so klein, dass das Aufteigen an die Oberfläche unmöglich wird. Man homogenisiert fast jede Milch. Wer es genauer wissen möchte, finden den jeweiligen Hinweis auf der Verpackung! Was den Geschmack der homogenisierten Milch angeht, so ist diese viel vollmundiger und die Milch ist anschließend leichter verdaulich.

Ach ja und….haben Sie gewusst, dass VORZUGSMILCH weder erhitzt, noch homogenisiert wird? Der Fettgehalt der Milch bleibt hier unverändert. Für den Verkauf dieser Milchart gelten Sonderbestimmungen vom Hof bis zum Verkaufsregal. Dabei muss der Milchbauer folgendes besonders beachten: der Kuhstall muss hohe hygienische Standards und Anforderungen erfüllen, um den Keimgehalt niedrig halten zu können. Wird dies nicht erfüllt, so muss sich die Milch einer Wärmebehandlung unterziehen.

Was passiert in der Molkerei?

Milch – wir trinken Sie täglich, sei esim Kaffee oder in den Müsliflocken am Morgen. Doch nur wenige wissen, was mit der Milch auch wirklich passiert. Welchen Weg sie durchläuft bis sie bei uns auf dem Tisch landet oder wieso “homogenisiert” auf der Verpackung steht. Wir beantwoten in diesem Beitrag daher in erster Linie die Frage: Was passiert in der Molkerei?

Speziell gekühlte Tanklastwagen bringen frische Milch direkt aus dem Melkstand der Landwirte zu den Molkereien. Diese starten bei der Milchverarbeitung zunächst mit der Reinigung der Milch und behandelt die frische Milch mit Wärme. So wird sie homogenisiert, Bakterien und unerwünschte Keime werden abgetötet und man füllt die ausgekühlte Milch in einzelne Flaschen ab, bevor sie weiter verarbeitet wird.

Transport

Kühltank-Lastwagen sammeln täglich frische Milch von den Landwirten ein. Diese speziell gebauten LKW sind mit automatischen Messanlagen ausgerüstet. Diese können die Menge und den Fettgehalt jeder Milchladung bestimmen, bevor sich diese mit der Milch von anderen Milchbauern vermischt.

Reinigung und Entrahmung

Ist die Milch in der Molkerei angekommen, wird eine gründliche Reinigung vorgenommen. So ist diese Prozedur schon sehr lange nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben, wird aber dennoch in den meisten deutschen Molkereien durchgeführt. Es wird dadurch nicht nur eine hohe Qualität gewährleistet, sondern auch garantiert. Der nächste Schritt heißt Reinigung. Hier kommt die Milch in die Zentrifuge, wo sie zunächst geschleudert wird. Schleudern bedeutet nichts anderes, als dass die Milch mehrere Male stark im Kreis gerührt wird. So werden schwere Inhaltsstoffe wie z.B. Verunreinigungen nach außen gedrückt und abgetrennt. So erfolgt aber auch eine gute Auftrennung in Rahm und Magermilch. Der gewünschte Milchgehalt wird dabei erst später festgelegt. Es wird so eine entsprechende Menge an Fett dem Rahm zugemischt. Der restliche Rahm wird zum Verarbeiten und Herstellen von Sahne und Butter verwendet.

Die Wärmebehandlung

Bei Rohmilch handelt es sich um ein besonders leicht empfindliches und schnell verderbliches Lebensmittel. Selbst wenn Milchbauern sich beim Melken besondere Mühe geben, können Keime und Bakterien in die Milch gelangen und dieser schnell schaden. Sie führen zum schnellen Verderben der Milch und vorallem zur Erkrankung des Menschen, der die Milch unwissend konsumiert.Aus diesem Grund wird Milch auch gut erhitzt, um ungewünschte Keime schnell absterben lassen zu können.
Die Milch wird also erhitzt, bevor man sie in den Handel transportiert und dem Endeverbraucher anbietet. Durch das Erhitzen werden nicht nur unerwünschte Erreger abgetötet, sondern die Milch wird in erster Linie länger haltbar gemacht. Allgemein unterscheidet man hierbei folgende Erhitzungsverfahren:

- Pasteurisieren

- Ultrahocherhitzen

- Sterilisieren

- Homogenisieren

Ist die Wärmebehandlung erfolgreich abgeschlossen, wird die Milch in der Verarbeitungskette weiter gefahren. So wird sie entweder direkt für den Handel abgepackt oder als Joghurt weiterverarbeitet.

Was in den einzelnen Erhitzungsverfahren gemacht wird, erfahrt ihr im nächsten Eintrag!

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